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Kompetenzen des strategischen Einkaufs
Veröffentlicht von Storefitting.com am 06.10.2020 12:43
Der Einkauf im Ladenbau ist für den Unternehmenserfolg besonders wichtig. Er ist es, der mit Lieferanten über Einkaufspreise und wichtige Konditionen aktiv verhandelt. Damit legt der Einkauf den Grundstein für die Gewinnschwellen. Trotz der hohen Individualität im Ladenbau, steht der Einkauf vor der Herausforderung, in Projekten die bestmögliche Standardisierung zu ermöglichen.
So kann der Einkauf der Produktion schon im Vorfeld deren Tätigkeiten deutlich erleichtern und die Effizient und damit auch die Marge steigern. Da der Einkauf im Ladenbau mittlerweile global abgewickelt wird, sollten Fremdsprachenkenntnisse, speziell in der englischen Sprache, vorhanden sein.
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Preisvergleich und Lieferantenbewertung - Bild #1129810557 © Chalirmpoj Pimpisarn - iStock.com
Im Ladenbau, aber auch allgemein, unterscheidet man zwischen operativem und strategischem Einkauf. Beim operativen Einkauf im Ladenbau geht es um die Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Der strategische Einkauf befasst sich mit dem Finden von Lieferanten und dem anschließenden Verhandeln von Konditionen.
Zu den Kompetenzen des strategischen Einkaufs gehört auch die Prüfung und Beurteilung der Lieferanten. Dies erfolgt meist nach einem festgelegten Zeitraum vor oder auch während der Zusammenarbeit. Dies nennt man Lieferantenaudit.
Für Personen, die im strategischen Einkauf im Rahmen des Ladenbaus erfolgreiche Arbeit abliefern wollen, gelten einige Kompetenzrichtlinien. Grundlegend sollte man Planung und Steuerung der Materialkostenentwicklung beherrschen. Dies gilt besonders für jene Produktgruppen, die essentiell für die Branche der Ladenbauer sind.
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Jetzt kostenlos registrieren!Wie zum Beispiel Metall, Holz, Glas und Acryl. Für die Einkäufer im Ladenbau ist das Wissen um den Stand des nationalen und internationalen Beschaffungsmarktes sehr wichtig. Um kompetent entscheiden zu können, sollten die Personen im strategischen Einkauf eine länderübergreifende oder auch regional klar umrissene Beschaffungsmarktforschung durchführen können.
Neben den Beschaffungsmöglichkeiten sollten auch die Konkurrenten und deren Einkaufsverhalten beobachtet werden. So erfahren die Einkäufer vieles über Strategien, Ziele und Konditionen von Wettbewerbern. Besonders die Lieferanten sind hierbei die wichtigen Partner des Einkaufs.
Diese sollten nach Produktgruppen oder Dienstleistungen geordnet werden. Eine quantitative sowie qualitative Einordnung der Lieferanten ermöglicht dabei eine gute Flexibilität. Dies ist besonders wichtig, wenn aus unterschiedlichen Gründen, ein Lieferant kurz- oder langfristig ausfällt.
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Intern sollte der Einkauf eine klare Vergabestrategie für Aufträge vorliegen haben. Diese erleichtert es jedem Mitarbeiter, mit Rückendeckung sinnvolle Einkaufsentscheidungen zu treffen. Im Ladenbau sollte der Einkauf auch Wissen über die Produktionsabläufe und die Bedürfnisse der Kunden haben. So können standardisierte Bauteile in größeren und damit preisgünstigeren Mengen eingekauft werden.
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Lieferantenbewertung durch den Einkauf – Bild #838527388 © gorodenkoff – iStock.com
Der Einkauf schätzt langjährige und zuverlässige Lieferanten. Man sollte allerdings auch immer Ausschau nach neuen Partnern für den Ladenbau halten. Sowohl nationale wie auch internationale Lieferanten können auf Messen oder beispielsweise auch durch Konkurrenzanalysen aufgetan werden. Sind neue Lieferanten gefunden, übernimmt der strategische Einkauf auch die Verhandlungen um Preise und Zahlungskonditionen.
Der strategische Einkauf übernimmt ebenso die Aufgabe, die neuen Lieferanten sinnvoll zu hinterfragen. Er plant Lieferantenaudits und führt diese inklusive einer ausführlichen Dokumentation durch.
Das tägliche Einkaufsgeschäft führt der operative Einkauf durch. Für diesen Bereich sind folgende Kompetenzen von Vorteil.
Die Sicherstellung und Durchführung eines effektiven Einkaufs fallen in die Verantwortung dieser Abteilung. Zudem werden von hier aus Anfragen der Lieferanten sowie der internen Abteilungen zwecks Materialbeschaffung bearbeitet. Verhandlungen mit bestehenden Lieferanten führt meist der operative Einkauf durch.
Der operative Einkauf im Ladenbau koordiniert die Beschaffung, die Logistik und die Lagerung der Betriebs- und Hilfsmaterialien. Dabei behalten die Mitarbeiter die Liefertermine sowie die Kosten im Auge. Unter Zuhilfenahme eines ERP-Systems stellt der operative Einkauf auch die pünktliche Bearbeitung von Geschäftsvorgängen und Stammdaten sicher.
Zahlen sind entscheidend. Der operative Einkauf führt Einkaufsstatistiken und beurteilt Lieferanten nach finanziellen und qualitativen Kriterien.
Als Einkäufer für einen Ladenbauer sollte man über die speziellen Einkaufsanforderungen Bescheid wissen. In der Regel ist man für die Beschaffung von Rohmaterialien wie Kanten, Spanplatten, Schichtstoffen oder auch Schrauben, Leim und Nägel zuständig. Hinzukommen natürlich die Werkstoffe Glas, Kunststoff sowie Metall in allen brauchbaren Varianten. Im Ladenbau und Objektgeschäft kann auch der Einkauf von Mobiliar einen wichtiger Teil der Beschaffung ausmachen.
Im Bereich Investitionsgüter muss man die marktüblichen Preise sowie die Lieferanten für Produktionsmaschinen, Werkzeuge oder Dienstleistungen kennen. Zu letzteren zählen zum Beispiel Wartung, Transport und Reinigung.
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