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Koelnmesse
Veröffentlicht von Storefitting.com am 04.01.2022 13:10
Nach den Absagen der Januar Messen Heimtextil (Frankfurt) und Domotex (Hannover) war es keine Überraschung mehr, dass nun auch die für Mitte Januar geplante imm cologne 2022 nicht stattfinden kann.
Am 09.12.2021 meldete die Koelnmesse: „Branche sieht Erfolg der imm cologne 2022 gefährdet: Re-Start auf 2023 verschoben.“
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Diese Entscheidung habe die Geschäftsführung der Koelnmesse in enger Abstimmung mit dem Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) und im Einvernehmen mit weiteren namhaften Branchenvertretern auf internationaler Ebene getroffen, so die Mitteilung.
Wichtig aber: „Dieser Schritt beschränkt sich ausdrücklich auf die imm cologne und ihre spezifischen Anforderungen an den Messebetrieb. Grundsätzlich halten wir unverändert an der Durchführung unserer Frühjahrsveranstaltungen 2022 fest“, sagt Koelnmesse Geschäftsführer Oliver Frese.
Der zudem versichert: „Die politischen Vorgaben erlauben dies, und nach dem hervorragenden und sicheren Ablauf der zurückliegenden Herbstmessen muss das unser Auftrag im Sinne der beteiligten Branchen bleiben.“
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Jetzt kostenlos registrieren!Und Jan Kurth, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM), bestätigt: „Nach Rücksprache mit zahlreichen Ausstellern, Branchenvertretern und Handelspartnern kommt für die deutschen Aussteller bzw. Aussteller aus dem deutschsprachigen Raum eine Beteiligung entweder nicht in Frage oder ist mit erheblichen Zweifeln versehen.“ Ein ähnliches Feedback habe es auch aus vielen europäischen Ländern gegeben.
Aber die Koelnmesse gibt die Hoffnung nicht auf: „Wir arbeiten zurzeit aktiv an Handlungsoptionen, den Ausstellern der imm cologne auch in 2022 noch eine attraktive Messepräsenz auf internationalem Niveau anzubieten.“ Hier stellten sowohl die spoga+gafa als auch die ORGATEC im Interior-Design-Portfolio der Koelnmesse „hervorragende Alternativen“ dar.
Und noch einmal: Die Absage sei ausschließlich auf die imm cologne beschränkt und gelte ausdrücklich nicht für die weiteren im Frühjahr 2022 geplanten B2B-Veranstaltungen in Köln. Aktuell werde deutlich, wie unterschiedlich einzelne Branchen auf die aktuelle Situation reagieren. Es gebe eine heterogene Einschätzung bei den ausstellenden Unternehmen sagt Oliver Frese.
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„Die Beurteilungen seien branchenspezifisch unterschiedlich stark ausgeprägt, mal mit größerer Auswirkung auf die jeweilige Messe und manchmal kaum spürbar“, so der Geschäftsführer weiter.
Noch mit Ende der kostenfreien Stornierungsmöglichkeit habe sich Mitte Oktober für die imm cologne insgesamt ein positives Bild abgezeichnet. Und stellt fest: „Mit 600 Ausstellern aus über 50 Ländern wäre die Veranstaltung auch in dieser zahlenmäßig kleineren Form immer noch das größte und relevanteste Forum der Interior-Design-Branche im umsatzstärksten Möbelmarkt in Europa gewesen.“
Nun werde die Koelnmesse gemeinsam mit dem VDM und der ausstellenden Industrie alles daransetzen, eine schlagkräftige und innovative imm cologne 2023 auf die Beine zu stellen.
Schlagworte imm cologne Jan Kurth Koelnmesse Oliver Frese ORGATEC spoga+gafa VDM
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