Innovative Strategien, wie Einzelhändler mit Erlebnis-Shopping, Omnichannel-Lösungen und kreativen Events die Kundenfrequenz im stationären Handel steigern können.
Spiel und Spaß
Veröffentlicht von Storefitting.com am 28.05.2020 09:10
Ob große Läden und Stores oder kleine Geschäfte wie Friseure oder Buchhandlungen, vielen Unternehmern ist klar, dass auch die Kunden von morgen schon heute im Fokus stehen sollten – beispielsweise durch Spielangebote in Kinderecken.
Kinderecken - attraktiv gestaltet - können Eltern ein entspanntes Einkaufen ermöglichen. Sie verbringen im Idealfall mehr Zeit im Laden, da ihre Kinder gut aufgehoben sind. Dies gilt speziell für Geschäfte, die keine kinderaffinen Waren anbieten.
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Kinderspielecke im Einzelhandel – Bild #1171932379 © South_agency – iStock.com
In einem kinderfreundlichen Laden erzeugen die Mitarbeiter und vor allem die Ausstattung und Ladeneinrichtung der Kinderspielecken ein angenehmes Klima für die Kleinen und deren Eltern. Jedem wird bewusst ein eigener Raum im Geschäft zugewiesen – dies kann sowohl kurz- wie auch langfristige Vorteile bringen.
Tatsächlich kann das zufrieden spielende Kind in der Kinderspielecke der gebrandete und markenbewusste Kunde von morgen sein. Durch positiv gesetzte Assoziationen und Verhaltensmarker vermittelt man Kindern ein Bild vom eigenen Laden, das möglicherweise im Gedächtnis bleibt.
Und je angenehmer diese Bilder sind, desto wahrscheinlicher hält der kleine Kunde auch als großer dem Store die Treue. Durch das Branden der Kinderecke und des angebotenen Spielzeugs auf die eigenen Laden- oder Kaufhausmarken wird auch visuell ein Wiedererkennungswert vermittelt.
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Kinderspielecken im Einzelhandel - Bild #458719565 © ivanastar - iStock.com
Eine kleine aber wichtige Unterscheidung sollte an dieser Stelle getroffen werden. Es gibt Spielsachen, die Eltern als wichtig erachten, und solche, die Kindern kreativen Spielspaß bringen. Beides anzubieten kann also Jung und Alt zufrieden stellen. Die optimale Kinderecke vereint haptisches Spielzeug (aus Holz) mit modernen, interaktiven und computergestützten Spiel- und Kreativcomputern. Auf letzteren sollten Spiele und auch Malprogramme verfügbar sein.
Um allen Kindern Spaß zu vermitteln, sollten diese Computer Angebote für Kinder von drei bis zehn Jahren enthalten. Für Kinder unter drei Jahren empfehlen sich leichte Spiele wie Puzzles mit vier Teilen oder ein „kinderleichtes“ Memory-Kartenspiel. Die Software für den Computer sollte „pädagogisch geprüft“ und idealerweise mehrsprachig sein. Die Programme sollten Ablenkung und Spaß für einen Zeitraum von 15 bis 30 Minuten ermöglichen.
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Vermeiden sollte man hingegen, dass man einfach eine DVD abspielt oder reine Spielautomaten aufstellt. Für DVD-Vorführungen fallen in der Regel Gema-Gebühren an. Viele Eltern missbilligen den übermäßigen Konsum von Filmen zudem.
Laut Experten sollte man Malstifte und Bauklötze lediglich dann anbieten, wenn viele Kinder unter 6 Jahren vermehrt die Kinderecke besuchen.
Schlagworte Kinderspielecken Spielecke
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