Wanzl gestaltet neue Filiale

Regionale Tradition modern adaptiert – Ulm erleben bei EDEKA Dörflinger

Veröffentlicht von Storefitting.com am 04.08.2020 02:03

Wanzl gestaltet die Filiale in den neuen Sedelhöfen als Hommage an die Stadt und ihre Gesichter 

In Ulm, um Ulm und um Ulm herum – in der seit Juli neu eröffneten EDEKA Filiale Dörflinger erwartet die  Kunden beim Einkauf eine facettenreiche Interpretation ihrer Heimat. Auf insgesamt 2.000 qm Verkaufsfläche kann man Ulms Flair, Geschichte und Wahrzeichen erleben, sehen und schmecken.

Die  Einkaufslandschaft in den zwischen Fußgängerzone und Hauptbahnhof gelegenen Sedelhöfen verspricht  ein ganzheitliches Shoppingerlebnis. Der Experte für innovativen Ladenbau, Wanzl Shop Solutions, verknüpft hier auf einzigartige Art und Weise regionale Tradition mit urbaner Moderne.




Wanzl EDEKA - Sedelhöfe in Ulm, Bild und Copyright: Wanzl GmbH & Co. KGaA

Das Beste aus der Region

Die geschichtsträchtigen Sedelhöfe symbolisieren als neu gebauter Gebäudekomplex am Albert-Einstein Platz im Herzen der Stadt die urbane Verschmelzung von Wohn-, Arbeits- und Einkaufswelt – ein Aushängeschild für Ulm und das Tor zur „Stadt der kurzen Wege“.


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EDEKA Dörflinger hat eine der  größten Ladenflächen in den Sedelhöfen und ist nach den Märkten in Gerstetten sowie Langenau die dritte Filiale der Familie. In allen Geschäften prangt als Gütesiegel „Das BESTE aus der Region“.

Herkunft verpflichtet - Ladenbau als Heimatgefühl

„Diesen Anspruch der Familie Dörflinger auf Regionalität als Qualitätsversprechen haben wir in unser  Einrichtungskonzept mit einfließen lassen“, erklärt Tino Pilharcz, Leitung Key Account Management EDEKA National bei Wanzl.

„Viele Produkte im Sortiment kommen aus der Ulmer Umgebung. Unser Ziel  war es, dieses Lokalkolorit auch in das Shop-Design zu integrieren.


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Wanzl EDEKA – Sedelhöfe in Ulm, Bild und Copyright: Wanzl GmbH & Co. KGaA

Der Kunde soll beim Einkaufen ein Stück Heimat  erleben.“ Das Design ist in klarer Optik gehalten, Materialien aus Holz, Natur- und Backstein erzeugen eine ruhige Atmosphäre, während in regelmäßigen Abständen die typischen schwarz-weißen Stadtfarben und Wahrzeichen  Ulms, wie das berühmte Ulmer Münster, in die Deko integriert werden. 

Lokale Einflüsse prägen den Ladenbau

Im Stil des Wochenmarkes auf dem Münsterplatz wird in der Obst- und Gemüseabteilung die heimische Herkunft der Produkte in den Vordergrund gerückt. Unter grün-weißen Markisen in rustikalen Holzkisten präsentiert sich das Obst und Gemüse appetitlich erntefrisch und lädt zum Zugreifen ein.


Wanzl EDEKA – Sedelhöfe in Ulm, Bild und Copyright: Wanzl GmbH & Co. KGaA


Wanzl EDEKA – Sedelhöfe in Ulm, Bild und Copyright: Wanzl GmbH & Co. KGaA

Dafür sorgt eine flexible Customized-Lösung im Stil eines Marktstandes von Wanzl. Gestapelte Holzkisten und Bastkörbe setzen ländliche Akzente. Die Wände sind in rotem Bachstein gestaltet und vermitteln so den Eindruck einer altertümlichen Stadtmauer. Große Glasscheiben erzeugen ein offenes, helles Raumgefühl.

Ladenbau mit Frische-Garantie

Frische gibt ebenso beim integrierten  Sushihäuschen den Ton an, denn Kimchi, Sashimi und Maki werden hier nach dem Motto „Fresh. Sushi. Asian“ live und vor Ort zubereitet. Auch optisch fügt es sich mit seiner Thekenfront aus Massivholz und  schwarzem Stahl harmonisch in das Gesamtkonzept. Auf den Spuren der Donau wandelt der Kunde nun weiter zur Fischtheke.


Wanzl EDEKA - Sedelhöfe in Ulm, Bild und Copyright: Wanzl GmbH & Co. KGaA

Tino Pilharcz erläutert: „Wir  haben uns für das Design der Theke von der berühmten Ulmer Schachtel inspirieren lassen. Sie ist ein  traditionelles Holzschiff, das im mittelalterlichen Ulm häufig für Transporte auf der Donau genutzt wurde. Typisch für die Ulmer Schachtel sind die schwarz-weißen Streifen im Bug, die sich so auch auf der Thekenfront finden. Um den Schiffscharakter zu perfektionieren, haben wir noch Paddel aus Holz und alte Schiffslaternen an der Wand angebracht.“

der spatz gehört zu ulm

Tino Pilharcz, Leitung Key Account Management EDEKA National bei Wanzl

An der hell erleuchteten weißen Deckeinstallation, die Fisch-, Fleisch-, Wurst- und Käsetheke miteinander verbindet, wurde ein weiteres Motiv integriert, das identitätsstiftend für die Stadt ist. „Der Spatz gehört zu Ulm. Einer Sage nach war er maßgeblich beteiligt am Bau des Ulmer Münster, indem er damals vor der Nase der Arbeiter mit einem Zweig im Schnabel durch das Stadttor geflogen ist. Alles Übrige ist Geschichte“, schmunzelt Pilharcz.

„Den Ulmer Spatzen wollten wir daher natürlich nicht außen vor lassen. Wir haben Spatzenfiguren hängend an der Decke angebracht, damit sie so wirken, als würden sie durch den Raum fliegen.“ Auch für den Übergang von der Käse- zur Wursttheke wird ein städtisches Wahrzeichen adaptiert: Auf voller Deckenhöhe mit weißem Hintergrund ziert ein schwarzes Piktogramm des Ulmer Metzgerturmes die Wand.

Akzentbeleuchtung im Ladenbau

Im daran anschließenden „Bistro“ bringen schwarze Pendelleuchten das helle Holz an Theke und Wand gelungen zur Geltung. Seitlich der Theke laden ein Massivholztisch und  elegante Bistrostühle zum Verweilen ein. Dezente grüne Fliesen erreichen räumliche Trennung und setzen einen heimeligen Farbakzent.


Wanzl EDEKA - Sedelhöfe in Ulm, Bild und Copyright: Wanzl GmbH & Co. KGaA

Das Bistro versprüht mit seinem warmen Dekor und der großen, beschrifteten Schiefertafel mit Zeichnungen von Espresso, Café Latte  und Co. ein gemütliches Flair. Zwei große Bodenelemente von rustikalen Spirituosenfässern markieren  wie Embleme den Übergang in die Welt der Getränke. Das großzügige Weinsortiment wird der Kundschaft von EDEKA Dörflinger in besonderer Weise präsentiert.

Besondere Ladenbau-Akzente in den einzelnen Abteilungen

Auf großen wire tech-Regalen aus Schwarzstahl sind hölzerne Weinfässer gebart und suggerieren so die Atmosphäre eines traditionsreichen Weinkellers, während die Flaschen auf dem filigranen Regalsystem von Wanzl regelrecht zu schweben scheinen.


Wanzl EDEKA - Sedelhöfe in Ulm, Bild und Copyright: Wanzl GmbH & Co. KGaA

Zentral in der Mitte des Raumes zieht eine Säule aus Naturstein mit dem Piktogramm des Ulmer Metzgerturmes alle Blicke auf sich, denn er wirkt beinahe plastisch – eine passende Kulisse für edle  Tropfen, die um den Turm herum auf großen Kisten und Holzregalen eine Bühne bekommen.

Diese Art von Warenpräsentation nennt sich staging

Tino Pilharcz, Leitung Key Account Management EDEKA National bei Wanzl

„Diese Art von Warenpräsentation nennt sich staging“, erklärt Pilharcz. „Der Metzgerturm ist ohnehin ein Blickfang, und die Weine wirken mitten im Raum auf Podeste gestellt einfach ganz besonders.“ Im Hintergrund geht das fortlaufende Rot der Ziegelmauer nun in einen beigen Hintergrund über, auf dem erneut Ulmer Wahrzeichen zu sehen sind.

Nachhaltigkeit durch Ladenbau etablieren

Der Bereich „Unverpackt“ ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Highlight – der Schriftzug ist gut sichtbar in weißen Lettern auf der roten Backsteinwand angebracht und wird von einem Spotlight indirekt beleuchtet. Dieses subtile Beleuchtungskonzept findet auch in anderen Abteilungen bei EDEKA Dörflinger Verwendung.

verpackungsfreien Segment trifft Regionalität auf modernen Zeitgeist und Nachhaltigkeit

Im verpackungsfreien Segment trifft Regionalität auf modernen Zeitgeist und Nachhaltigkeit. Denn Getreide, Nüsse, Müsli und Süßes sind in großen, transparenten Spendern nebeneinander aufgereiht und werden zur Vermeidung von Plastikmüll vor Ort abgefüllt. Endgültig in der Moderne angelangt ist man in der Leergutabteilung.


Wanzl EDEKA - Sedelhöfe in Ulm, Bild und Copyright: Wanzl GmbH & Co. KGaA

Die Backsteinmauer bekommt einen modernen Touch, indem leuchtend bunte Graffiti an der Backsteinwand angebracht wurden. In diesem Umfeld wird selbst der Feuerwehrkasten zum Dekoelement, der gemeinsam mit dem Graffito den rustikalen Charme der Backsteinmauer bricht und die Stadtgeschichte somit in die Gegenwart führt. Das aufgesprühte „urban“ ist Programm, während bunte Pfeile im Graffito den Weg zur Leergutannahme weisen.

Zeitgemäß und in den typischen Ulmer Farben ist auch die Kosmetikabteilung gestaltet. Das Design der weiß vertäfelten Säulen und Hängeleuchten erinnert an ein elegantes Zimmer in einem der Ulmer Stadthäuser. Von einem mit Leuchtkugeln umrahmten Schminkspiegel blickt das Porträt einer  Dame entgegen – ein gelungenes Umfeld für die farbenfrohen Tiegel, Cremes und Tuben.

Kassenzone - wichtiges Element im Ladenbau

Farblich passend in modernem Look folgt schließlich die Kassenzone: Große Rohre, Gitterelemente und Schwarzstahl im Industrial-Design generieren eine Atmosphäre von Urbanität, die durch das futuristische Beleuchtungskonzept noch verstärkt wird.


Wanzl EDEKA - Sedelhöfe in Ulm, Bild und Copyright: Wanzl GmbH & Co. KGaA

Hängende, runde Leuchten spenden kühles Licht und wirken vor der Deckenkulisse beinahe sphärisch. Der stets hochfrequentierte, turbulente Bereich des POS wird wiederum durch die blockhafte Gestaltung der einzelnen Kassentische, breite Gänge und eine klare Wegführung beruhigt. Auf den Kassenfronten ist in Weiß mit schwarzem Hintergrund abschließend noch einmal das Ulmer Münster verewigt.

Im Self-Check-Out-Bereich grüßt der wohl berühmteste Sohn der  Stadt: Albert Einstein. Er ist in den Sedelhöfen geboren und Namensgeber des Platzes. Sein Konterfei ist gemeinsam mit seiner berühmten Relativitätstheorie auf einer großen, schwarzen Schiefertafel abgebildet.

Fazit

So erleben die Kunden im EDEKA Dörflinger ein einzigartiges Shopformat, bei dem Wanzl Stadtgeschichte in modernem Flair adaptiert – eine gelungene Hommage an Ulm und seine vielen Gesichter, die in den Sedelhöfen als neues Tor zur Stadt einen würdigen Platz findet.

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