70 % weniger Energie
Lohnt sich das CO2 freundliche Kühlsystem?
Veröffentlicht von Storefitting.com am 31.07.2024 09:10
Die Kühlung von Lebensmitteln ist einer der sensibelsten Bestandteile eines Supermarktbetriebs.
Durch die neue F-Gasverordnung (fluorierte Treibhausgase), die im März 2024 in Kraft getreten ist, suchen Betreiber und Hersteller nach neuen Lösungen und stoßen dabei auch auf Technologien, die bereits am Markt existieren.
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Bilder: Quelle & Copyright, Epta Deutschland GmbH
Durch die globale Klimadiskussion der letzten Jahre rückte die als Waterloop-System bekannte Kältetechnologie wieder stärker in den Fokus und verstärkte sich nun durch die neu geregelte F-Gasverordnung. Denn diese verbietet neben weiteren Punkten die Verwendung bestimmter F-Gase mit hohem Treibhauspotenzial (GWP) in neuen stationären Kälteanlagen.
Grundsätzlich wird in der Technik zwischen zwei Waterloop-Systemen unterschieden. Ein System basiert auf einem geschlossenen Wasserkreislauf, der die Abwärme der dezentralen Kältesysteme in den jeweiligen Kühlmöbeln aus dem Supermarkt transportiert und dort über einen Rückkühler an die Umwelt abgibt.
Bei Kaltwasser-Systemen wird mit einem sogenannten Kaltwassersatz außerhalb des Marktes kaltes Wasser erzeugt. Dieses wird anschließend über ein Rohrnetz in den Markt zu den Kühlmöbeln gepumpt. Bei beiden Systemen kann Propan als umweltfreundliches Kältemittel genutzt werden.
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Bilder: Quelle & Copyright, Epta Deutschland GmbH
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Im Vergleich zu herkömmlichen Direktverdampfungssystemen bietet Waterloop auch Vorteile:
Der Kühlgeräteprofi Epta bietet hierzu als Remote-Kühlmöbel designte Geräte mit der Flexibilität einer Plug-in-Lösung an. Diese unterscheiden sich optisch nicht von den herkömmlich an externe Kälteanlagen angeschlossene Kühlmöbel.
Für welche Kunden Waterloop besonders geeignet ist, erläutert Joachim Dallinger, Leiter Produktmanagement & Marketing bei Epta Deutschland:
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„Supermärkte in Innenstadtlage mit kleiner Verkaufsfläche oder solche, die keinen Platz für einen Maschinenraum haben, profitieren am meisten von den Vorteilen der Waterloop-Möbel.“
Weitere Vorteile der Epta Waterloop-Lösung sind deren Abmessungen. Denn die durch Waterloop betriebenen Warenpräsentationsflächen sind bei Epta genauso groß wie die von Remote-Möbeln, sodass sich mehr Produkte als mit vergleichbaren steckerfertigen Kühlmöbeln anbieten lassen. Gleichzeitig wird keine externe Kälteanlage und damit auch kein Maschinenraum benötigt.
Waterloop sei für die Kältetechnik dennoch kein Allheilmittel, fügt Dallinger hinzu und betont:
„Das System birgt gerade dann Gefahren, wenn komplexe Sachverhalte zu sehr vereinfacht werden. Es ist wichtig, dass eine kompetente Beratung erfolgt, die alle Risiken bewertet und auch andere teils für den jeweiligen Markt geeignetere Kühlmöglichkeiten anbietet.“
Negative Aspekte sind dabei:
Für Waterloop-Geräte spreche dennoch, dass die Möbel mit einer geringen Menge Kältemittel auskämen und dadurch keine Dichtheitskontrollen durchgeführt werden müssten. „Sollte es einmal zu einer Störung kommen, bleibt diese meist auf ein Möbel beschränkt“, versichert Dallinger.
Das Außengerät, an das die Kühlmöbel ihre Abwärme abgeben, arbeite leise und vibrationsfrei und ist dadurch auch für Innenstädte geeignet. „Zudem sind unsere Integralmöbel auch als luftgekühlte Version verfügbar, die ihre Abwärme direkt am Kühlmöbel an die Luft abgeben“, erläutert Dallinger abschließend.
Besonders für große Supermärkte mit einer hohen Anzahl an Kühlmöbeln und Kühltheken ist der Einsatz von Waterloop genau zu prüfen. Für kleinere Märkte, die teilweise sogar in Innenstädten liegen und über wenig Platz verfügen, kann diese Art der Kältetechnik jedoch viele Vorteile bringen und auch in Bezug auf die neue F-Gasverordnung ein echter, innovativer Problemlöser sein.
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