3D Sortiment

3D-Technologie für effektive Produktentwicklung im Retail

Veröffentlicht von Storefitting.com am 20.11.2019 10:03

Mit fünf eigenen Marken und monatlich einer neuen Kollektion gehören Geschwindigkeit und Effizienz ebenso wie Trendgespür und Qualität zu den Kerneigenschaften der Produktentwicklung bei bonprix. Das zur Otto-Group gehörende Unternehmen erreicht aktuell mehr als 35 Millionen Kunden in 30 Ländern.


Stefanie Sumfleth - bonprix retail technology Digitalisierung, copyright: bonbrix

bonprix setzt auf 3D-Vidya von Assyst

Jetzt führt das international erfolgreiche Modeunternehmen für die virtuelle Bekleidungssimulation 3D-Vidya von Assyst ein, um die Prozesse in der Produktentwicklung zukünftig noch effizienter, flexibler und gleichzeitig ressourcenschonender zu gestalten. 



Warum setzt bonbrix den Prozess neu auf?

Permanent werden für die Kunden des vertikal integrierte Modeanbieter bonprix neueste Trends aufgegriffen und eine umfassendes Angebot an Styles und Größen für zahlreiche Anlässe geboten. Dabei ist der Weg von der Idee bis zum fertigen Produkt häufig zeit- und ressourcenintensiv. 


Kleid im OnlineShop , Copyright: Assyst

Zeit und Ressourcen einsparen – so geht´s

Ziel war es, die Entwicklung der Kollektion zu beschleunigen und parallel die Anzahl an physischen Mustern zu reduzieren. Dafür wird nun 3D-Vidya von Assyst genutzt. Die 3D-Simulationssoftware ermöglicht es, Modeartikel digital zu visualisieren und als dreidimensionale Muster auf dem Bildschirm zu zeigen. So lässt sich – ohne physische Muster – erkennen, wie ein Kleidungsstück wirkt, wie es fällt und wie die Passform optimiert werden kann. 


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Wie funktioniert 3D-Vidya


3D-Vidya, Copyright: Assyst

Mit wenigen Klicks lassen sich blitzschnell Stoffe und Farben verändern und so unkompliziert verschiedene Varianten ausprobieren. “Das Besondere an der 3D-Produktsimulation ist, dass man sieht, was man bekommt, bevor es produziert wird. Das spart eine Menge Ressourcen, Zeit und Kosten und gibt uns viel mehr Flexibilität in der Produktentwicklung”, sagt Stefanie Sumfleth, Abteilungsleiterin Quality Management, Corporate Responsibility & Digital Product Development bei bonprix. “So können wir noch schneller und effizienter auf Trends reagieren, die Qualität unserer Produkte und damit auch die Zufriedenheit unserer Kunden erhöhen. Mit Assyst und ihrem Tool 3D-Vidya haben wir für dieses Vorhaben den geeigneten Partner an unserer Seite”. 

Ab wann wird 3D-Vidya genutzt?

“das ziel, die physischen Muster deutlich zu reduzieren”


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Dr. Andreas Seidl, geschäftsführender Gesellschafter Assyst

Zunächst wird bonprix die Software 3D-Vidya für die Produktentwicklung von Shirts, Nachtwäsche, Blusen und Hemden einsetzten. “Wir begleiten das Team von bonprix aktiv bei der Einführung und weiten den Einsatz nach und nach auf weitere Produktgruppen aus”, sagt Dr. Andreas Seidl, geschäftsführender Gesellschafter von Assyst. “Unser Ziel mit 3D-Vidya ist es, die Anzahl an physischen Mustern deutlich zu reduzieren. Mit 3D lassen sich viele aufwendige Änderungen an Mustern vermeiden, weil das Kleidungsstück frühzeitig auf verschiedene Anforderungen hin überprüft werden kann. Im Idealfall wird nur noch ein einziges Muster real erstellt, bevor die Produktion startet.” 

Fazit

Durch den Verzicht auf physische Muster wird nicht nur der Prozess bei der Kollektionsentwicklung schneller und effizienter. Es werden auch deutlich weniger Materialien im Zuge der Produktentwicklung verarbeitet. Auch entfallen die Transportwege, die besonders für die im Ausland hergestellte Muster zur Abstimmung mit den Produktverantwortlichen in Deutschland einen weiten Weg zurücklegen müssen. Die positiven Auswirkungen auf die Ökobilanz ist daher ein wichtiger Pluspunkt bei dem Einsatz von 3D-Vidya. Denn auch für die Zukunft hat das Modeunternehmen bonprix, in seiner CR-Strategie festgelegt, dass die gesamte Wertschöpfungskette kontinuierlich auf nachhaltige Aspekte geprüft und weiterentwickelt werden soll. 

Schlagworte 3D-Vidya Digitalisierung Simulationssoftware

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