Baudokumentation

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Warum ist die Baudokumentation so wichtig?

Besonders wenn es während dem Bau, bei der Endabnahme oder auch nach Fertigstellung des Bauvorhabens zu Mängeln kommt, ist eine möglichst lückenlose, gut strukturierte und ausführliche Baudokumentation eine wichtige Grundlage für die Entscheidung der notwendigen Reparaturen und für die Frage der Kostenübernahmen. 


Baudokumentation – Bild #518698383 © TommL – iStock.com

Wie sollte eine Baudokumentation geführt werden?

Ein Beweismittel ist im Zusammenhang der Baudokumentation aus juristischer Sicht das Bautagebuch. Dieses muss regelmäßig meist vom Bauleiter geführt werden und dokumentiert alle Abläufe, die während der einzelnen Bauphasen auf der Baustelle durchgeführt werden.

Je nach Auftragssituation kann es auch vorkommen, dass nicht nur der Bauherr selbst eine Baudokumentation in Form eines Bautagebuchs führen lässt, sondern auch der Generalunternehmer seine Subunternehmer zur Führung einer Baudokumentation veranlasst.

Worauf muss bei einer Baudokumentation geachtet werden?

Je lückenloser und strukturierter eine Baudokumentation geführt wird, desto besser ist die Argumentation im Schadensfall. Achten Sie daher auch auf alle wichtigen Umfeldfaktoren wie z.B:

  • Datum
  • ausführende Gewerke
  • Witterung
  • Anwesenheit und Anzahl der Personen auf der Baustelle
  • Baumaßnahmen und Baufortschritte
  • verwendete Baustoffe und deren Menge und Qualität
  • Abweichungen und Unregelmäßigkeiten zum Bauzeitenplan
  • Vereinbarte Nachträge/Zusatzaufträge während der Bauphase
  • Zwischenprüfungen und deren Ergebnisse
  • Besondere Vorfälle
  • ect.

In vielen Fällen empfiehlt sich die Baudokumentation mit einer speziell programmierten Software. Oft kann diese mit mobilen Geräten wie Tablet oder Smartphone verbunden werden und die Baudokumentation z. B. durch die direkte Einbindung von Fotos und Kommentaren erleichtern.